6.8.2008
Inseln wohin man sieht
Das Besondere an Inseln ist, dass diese sich meist erst durch Jahrtausende von Jahren zu solchen kleinen Plätzen entwickelt. Ehemals mit dem Festland verbunden, haben sie sich durch die Bewegungen der Erdmaßen langsam davon weg entfernt und haben schließlich ihre Bestimmung inmitten der Meere gefunden. Durch diese einzigartige Lage haben sich dort auch besondere Kulturformen entwickelt. Denn schließlich waren die meisten Bewohner der dortigen Inseln nie mit anderen Menschen in Kontakt und haben sich so eigenständig und individuell entwickelt. Um wieder beim Beispiel Australien zu bleiben: Auch hier lebten die Aborigines lange in Ruhe und Frieden bis schließlich die Engländer den Kontinent entdeckten und als Folge als Gefängnisinsel nützen und langsam die Aborigines anfingen zu vertreiben.
Auch in Europa gibt es verschiedenste Inseln. Im Norden sind dies hauptsächlich kleinste Formen davon, welche wegen der rauen Wetterbedingungen auch sehr rar bewohnt sind. Oftmals sind sie auf einer Europakarte gar nicht berücksichtigt, da ihre Größe meist nicht atemberaubend ist. Kommt man immer mehr weiter südlich, entdeckt man die Urlaubsinseln, welche jedes Jahr von Scharren von Touristen überfallen werden. Mallorca, Menorca oder Ibiza sind solche Paradebeispiele. Aber auf die Kanarischen Inseln stehen dem in Nichts nach.
Auch Inseln, welche einen eigenen Staat bilden, findet man in Europa. Malta oder Zypern sind Urlaubsparadiese im Mittelmeer und eigenständige Staaten zugleich.



